Optionen der Unternehmensnachfolge

Jede Option erfolgreicher Unternehmensnachfolge braucht einen Nachfolger

Betrachtet man die Erfahrungen von Unternehmern mit der Unternehmensnachfolge, setzt jede erfolgreiche Nachfolgelösung – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – eine Person voraus, die auf je bestimmte Weise an die Stelle des Unternehmers tritt. Der Unternehmer braucht aus der Familie oder dem Kreis der Mitarbeiter einen Nachfolger, der die Realisierung der gewählten Nachfolge-Option – Übertragung oder Verkauf des Unternehmens – sichert.
Ohne eine solche unternehmerisch agierende Persönlichkeit ist die angestrebte Option nicht realisierbar und es bleiben nur die Liquidation oder der Niedergang des eigenen Lebenswerks. Damit das vom Unternehmer geschaffene Unternehmen weitergeführt und erfolgreich übertragen bzw. verkauft werden kann, braucht jede Nachfolgelösung einen Nachfolger. Damit dieser die Umsetzung der gewählten Lösung leisten kann, bedarf es neben fachlichen Wissens der persönlichen Selbstständigkeit, die heute kaum gefördert wird und daher rechtzeitig zu bilden ist.
Dieser Erfahrungsbericht (White Paper) zeigt auf, was die verschiedenen Nachfolge-Möglichkeiten bedeuten und wie der Unternehmer für einen Nachfolger sorgen kann, damit der von ihm angestrebte Weg realisierbar ist.

Der Erfahrungsbericht kann hier abgerufen werden:

Buch Existenzgründung

Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger und Dipl.-Ök. Ralf Neise beschreiben in dieser Publikation Existenzgründung als den Persönlichen Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit. Danach entwickelt und verwirklicht der Unternehmer in Freiheit und Selbstverantwortung die Idee, die er als Person verkörpert. Existenzgründung in diesem Sinne ist deutlich zu unterscheiden von einem Gründungsmanagement, das sich darauf reduziert,die Unternehmensgründung rational zu managen. Nach Walger/ Neise bedeutet Existenzgründung die Beantwortung der Frage, wofür der Gründer mit seiner Person am Markt stehen kann und will. Inhalt dieser Publikation ist eine Beschreibung des Gründungsprozesses, der im Gründungsprozess entstehenden Probleme sowie der Angebote, die die Gründungsberatung zu ihrer Lösung macht. Zudem beschreiben die Autoren, welche Chancen und Risiken mit den Finanzierungsformen des Eigenkapitals, des Fremdkapitals und des Venture-Capitals einher gehen und welche Unterstützung die Gründungsförderung anbietet.

Interview mit Prof. Dr. Gerd Walger in der Brand1

Unternehmertum und Kapital

In der Januarausgabe der Brand1 erläutert Prof. Walger die unterschiedlichen Logiken von Unternehmern bzw. Unternehmensgründern auf der einen und Investoren und Venture Capital Gesellschaften auf der anderen Seite. Während Unternehmer bzw. Gründer eine Idee verwirklichen und schöpferisch etwas schaffen wollen, sind Investoren und VC-Gesellschaften heute i.d.R. als Händler tätig, die ihr Geschäft mit dem Kauf und Verkauf von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen machen. Dies hat Interessenkonflikte und unterschiedliche Zeitvorstellungen für die Unternehmensentwicklung zur Folge.

Das IUU bietet für Gründer und Unternehmer ein Coaching zum Umgang mit Venture Capital an.