Unternehmerische Studierende für die Entwicklung einer Start-Up Strategie gesucht !

Ziel ist die Entwicklung und Vermarktung einer neuen Produktgeneration über innovative Vertriebswege (online/ offline) im Auftrag eines mittelständischen Unternehmens.

Mitwirkende gewinnen Einblicke in die Unternehmensstrategie und arbeiten im Auftrag der Unternehmensführung.

Studienbegleitende Mitwirkung, selbstständiges Arbeiten im Team

Projektstart 13.11.2015

Bitte melde Dein Interesse bei uns an!

Feierliche Verabschiedung von Prof. Dr. Gerd. Walger von der Universität Witten/Herdecke

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Tobias Scheytt und Gerd Walger

In einem Festakt mit Studierenden und Alumni aus 30 Jahrgängen ehrte Jan Peter Nonnenkamp für das Präsidium am Samstag 26.9.2015 in einem Festakt Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger für dessen Leistungen bei dem Aufbau der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Witten/Herdecke, die dieser 1984 mit gegründet hatte. Im Anfang habe es nichts gegeben, keine Studenten, keine Räume, keine Prüfungsordnung. Der Fakultätsaufbau sei eine Energieleistung gewesen, die heute kaum mehr vorstellbar sei. Der Kanzler der Universität, der selbst als Student im zweiten Jahrgang 1985 sein Studium der Wirtschaftswissenschaft an der Universität Witten/Herdecke begann, berichtete in einer persönlichen Anekdote von seinem eigenen Auswahlseminar mit Prof. Walger. Und er würdigte insbesondere auch dessen Arbeit bei der Entwicklung des Mentorenfirmenkonzepts, das dieser über zehn Jahre leitete und für das er 750 Unternehmen gewann, die den Studierenden vom ersten Semester an ermöglichten, praktische Erfahrungen zu sammeln.

In der akademischen Laudatio charakterisierte Univ.-Prof. Dr. Tobias Scheytt den Wissenschaftler Gerd Walger als einen unbedingten Denker, der in seinem Wirken die existenzielle Bedeutung des Denkens für die Betriebswirtschaftslehre deutlich gemacht habe. Der Professor für Betriebswirtschaftslehre der Helmut Schmidt Universität Hamburg stellte Gerd Walgers Schaffen in Bezug zu Philosophen wie Hegel, Kant sowie Derrida und Foucault. Wie diese habe Gerd Walger Verkürzungen, Einschränkungen und Begrenzungen von wissenschaftlichen Ansätzen in Frage gestellt und an und mit Begriffen gearbeitet, wie z.B. dem des Unternehmers, die dem Menschen und seiner existenziellen Freiheit angemessen seien. Jörg Heise, heute Geschäftsführer der Brita Wasserfilter GmbH und wie seine beiden Vorredner Absolvent des zweiten Jahrgangs, erläuterte unter dem Titel „Kommen Sie einfach persönlich! 30 Jahre Lernen & Leiden mit Gerd Walger“, dass die Studienkonzeption von Prof. Walger ihm ein Studium ermöglichte, das zu seinem persönlichen Studium geworden sei, wie er es in keiner Weise erwartet hatte, und dass dieser ihn auch danach kontinuierlich in seiner Karriere durch die Reflexion praktischer Situationen unterstützte und immer wieder vor gravierenden Fehlern bewahrte. Den persönlichen Charakter des Studiums bei Gerd Walger unterstrichen auch drei Studierende mit ihren Beiträgen. Und bevor die studentischen UWHarmonists, die den Festakt mit ihrem a capella Lied „Ich bin nur wegen Dir hier“ eröffnet hatten, es mit „Come Again“ schließlich beendeten, überreichte Ralf Neise, langjährige Mitarbeiter von Prof. Walger, diesem die anlässlich dieses Festakts vorbereitete Festschrift, in der Studierende, Alumni und Wegbegleiter ihre Studien- und Beratungserfahrungen mit Gerd Walger beschreiben. Studierende und Alumni können die Festschrift bei Ralf Neise bestellen.

Gerd Walger, der seit 30 Jahren Unternehmer und Unternehmen berät, bleibt auch nach seinem Abschied von der Universität Witten/Herdecke in dem von ihm 2004 gegründeten IUU Institut für Unternehmer- und Unternehmensentwicklung tätig.

Die Festschrift "Tu was Du willst" bestellen.

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Coaching für Gründer, Nachfolger und die Karriereplanung

Für Studierende, die ihre Erfahrungen mit der Unternehmensgürndung, der Unternehmensnachfolge oder der Mitarbeit im Unternehmen reflektieren und/ oder ihre Entscheidung über ihre berufliche Entwicklung vorbereiten wollen, bieten Prof. Dr. Gerd Walger und Dipl.-Ök. Ralf Neise ein Coaching und Erfahrungsaustausch an. Eingeladen sind Studierende staatlicher Hochschulen und der Uni Witten/Herdecke.

Zeit und Ort: Freitag 16. Oktober ab 10.00 h in Wuppertal

Bildung und Verantwortung

In der ZEIT vom 2.7.2015 haben wir unsere Antwort auf den Protest von Wissenschaftlern publiziert, die sich als nicht verantwortlich für ihre universitäre Lehre und Forschung geriert haben. Unter dem Titel „Wir können das nicht verantworten“ beklagen z.B. zwei Professoren, sie „lehren völlig vergeblich“ und ein weiterer, „wir stellen die falschen Fragen.“

Diese Nicht-Verantwortlichkeit überträgt sich auch auf die Studierenden. Dies macht die Notwendigkeit der Bildungsangebote des IUU deutlich, in denen die Studierenden praktische Erfahrungen machen und wir ihre Verantwortung nachfragen.

Die Klage der Professoren und unsere Antwort, die wir der ZEIT unter dem Titel "Wir sind verantwortlich" angeboten haben sowie der weitere Text zu den Veränderungen der Hochschulen durch die Digitalisierung, auf den wir Bezug nehmen, können Sie herunter laden, indem Sie die blauen Button anklicken. Den Titel "Selber schuld", unter dem unser Beitrag erschienen ist, hat die Redaktion gewählt, obwohl wir ihm zuvor widersprochen hatten. Wir hatten ihr geschrieben, dass wir diesen Titel nicht verantworten wollen. Denn aus unserer Sicht geht es nicht um Schuld sondern um Verantwortung.

ZEIT_2015_27_00064 Ausschnitt

Wir sind verantwortlich (Die ZEIT vom 2.7.2015)

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"Wir können das nicht verantworten" (Die ZEIT vom 11.6.2015)

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Lernt von den Studenten (Die ZEIT vom 18.6.2015)

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Karriere-Check

Berufliche Karrieren in Unternehmen verlaufen nicht geradlinig, sondern erfordern unterschiedliche, oft latente Schwellen vorausschauend zu erkennen und erfolgreich zu bewältigen. Berufseinstieg, Übernahme einer Führungsposition, Wechsel des Unternehmens oder Altersgrenzen bedeuten einen Umbruch in eine völlig neue Situation. Dass IUU bietet Karriere-Checks und Karriere-Beratungen mit Sonderkonditionen im Juli und August 2015 an, um diese Schwellen erfolgreich zu meistern.

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Sonderangebot Karriere-Check Juli/ August 2015

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Welche Identität bildet Beratung?

Kirche braucht eigene Berater mdg_2_2015_web_pdf

Beratung, die nur in Bezug auf Rationalität und Kapital stattfindet, ignoriert die Identität ihres Klienten

Beratung findet heute im Wesentlichen in Bezug auf zwei Momente statt: Rationalität und Kapital, sagt Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger im Interview, das jetzt in dem Geburtstagsheft der kirchlichen Unternehmensberatung MDG anlässlich ihres 40jährigen Bestehens veröffentlicht wurde. Diese Beratung bedeute, dass Kirchen, Krankenhäuser, KIndergärten und andere soziale Einrichtrungen ihre spezifische Identität verlieren. Insofern sei eine Beratung notwendig, die ihren Klienten hilft, ihre eigene Identität zu wahren und in einem möglicherweise veränderten Umwelt zum Tragen zu bringen.

Unternehmer zu werden bedeutet, sich selbstständig zu machen

Viele Gründer und Nachfolger begeben sich in Abhängigkeiten, die ihrer unternehmerischen Selbstständigkeit entgegenstehen. Das IUU Institut für Unternehmer- und Unternehmensentwicklung unterstützt Gründer und Nachfolger auf ihrem Weg, selbstständiger Unternehmer zu werden.

Unternehmertum ist weder lehr- noch lernbar, darauf hat bereits 1950 Erich Gutenberg, der Begründer der deutschen Betriebswirtschaftslehre, hingewiesen. D.h. ein Studium ist in keiner Weise hinreichend, um Unternehmer hervorzubringen. Es bereitet auf die abhängige Beschäftigung vor und bildet nicht das Selbstbewusstsein aus, das man für die unternehmerische Selbstständigkeit braucht. Selbstbewusstsein ist das persönliche Wissen, wer man ist und als Unternehmer sein kann. Es reicht nicht aus, ein start-up zu gründen, einen Auftraggeber oder Investor zu finden oder sich zum Geschäftsführer einer GmbH zu machen.

Unternehmerisches Selbstbewusstsein bildet sich, indem man mit sich und dem eigenen Angebot praktische Erfahrungen macht und diese reflektiert. Diese Reflexionstätigkeit ist harte Arbeit. Es gilt, die Konsequenzen des eigenen Tuns für das Unternehmer-Werden herauszuarbeiten, um sich in ein selbstständiges und nicht in ein abhängiges Verhältnis zu Anderen zu setzen. Dazu bedarf es eines Reflexionspartners, auf Neudeutsch: eines Coachs. Seine Fremdwahrnehmung ermöglicht, die eigene Wahrnehmungen und Einschätzungen zu prüfen. Viele Gründer suchen sich z.B. einen Business Angel als einen solchen Reflexionspartner. Deren Interessenlage steht jedoch der Coachingfunktion entgegen. Auch das „gegenseitige Coaching“ von Gründern funktioniert ohne Moderation nicht, da eine gemeinsame Gründung oft bereits Abhängigkeiten zwischen ihnen mit sich bringt und jeder von ihnen „Partei“ im Spiel ist. Während für Gründer die Gefahren der Abhängigkeiten in den Beziehungen zu Mitgründern, wichtigen Kunden und Investoren liegen, besteht die Herausforderung für Nachfolger insbesondere in der Gestaltung der Beziehung zu den Eltern und Geschwistern sowie Kollegen und Beratern, die dem Nachfolger an die Seite gestellt werden.

Das IUU Institut für Unternehmer- und Unternehmensentwicklung an der Universität Witten/ Herdecke bietet unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger Studierenden und Hochschulabsolventen eine unabhängige Reflexionsmöglichkeit an. Im Erfahrungsaustausch von Gründern und Nachfolgern kann jeder seinen Weg, selbstständiger Unternehmer zu werden, reflektieren und persönliche Kontakte zu anderen knüpfen. Die Teilnahme ist seit 2015 für Studierende von allen Hochschulen möglich. Die nächste Veranstaltung findet am 24.4.2015 statt und ist für Studierende kostenlos. Weitere Informationen bei Ralf Neise.

Praxisreflexion für Alumni

Unternehmertum und Private Equity

Ehemalige Studierende laden Prof. Dr. Gerd Walger und Ralf Neise zur Praxisreflexion am 11. und 12. Juni 2015 ein. Ausgehend von dem Beispiel von Wilhelm Könning, Geschäftsführer von ADA Cosmetics, der im Auftrag des Unternehmers dessen Unternehmen (und "sich") an eine Private Equity Gesellschaft verkauft und seitdem zwei weitere Male an je eine neue PE-Gesellschaft verkauft hat, werden Bedeutung und Erfahrungen mit dieser Form der Unternehmensentwicklung erörtert. Die Veranstaltung beginnt mit einem warming up am Donnerstag gegen 19.30h und endet am Freitag um 18.00 h. Informationen bei ralf.neise@iuu-uni-wh.de.

Neue Angebote für Studierende

Die neuen erfahrungsorientierten Studienmodule des IUU Institut für Unternehmer – und Unternehmensentwicklung ermöglichen Studierenden, mit Führungsverantwortlichen aus Unternehmen und ehemaligen Studierenden von Prof. Dr. Gerd Walger in direkten Kontakt zu kommen und praktische Erfahrungen mit der Entwicklung von Unternehmen zu machen und zu reflektieren. In Relation zum Fachstudium, das ein systematisches und abstraktes Wissen vermittelt, bringen die Studenten in den Angeboten des IUU persönlich in Erfahrung, was das von ihnen gelernte Wissen in konkreten unternehmerischen Situationen praktisch bedeutet und lernen, Verantwortung für ihr Handeln und die Entwicklung des Unternehmens zu übernehmen. Die neuen Studienmodule des IUU richten sich an Studierende von Hochschulen und Universitäten aller Fakultäten und ergänzen ihr Fachstudium, das im Wesentlichen wissenschaftliche Kenntnisse vermittelt, um die Gewinnung persönlicher Erfahrungen.

„Wissenschaftliche Fachkenntnisse sind notwendige, persönliche Erfahrungen sind hinreichende Bedingungen für die Übernahme von Verantwortung im Unternehmen“, sagt Univ.-Prof. Dr. Gerd Walger, geschäftsführender Direktor des IUU. Im Mai bzw Juni verhandeln die Studenten mit professionellen Verhandlern einen vom IUU entwickelten Case bzw. haben als Projektteam die Aufgabe, ein sanierungsbedürftiges Unternehmen zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen und ihr Ergebnis gegenüber dem Vorstand, der aus den Vertretern von Unternehmen gebildet wird, zu verantworten. Für Gründer und Nachfolger bietet das IUU zudem einen Erfahrungsaustausch zur Entwicklung und Umsetzung einer persönlichen Gründungs‐ oder Nachfolgekonzeption an. „In unseren Veranstaltungen kommt jeder Student persönlich vor. Jeder kann sich in der Übernahme einer unternehmerischen Führungsaufgabe ausprobieren und erhält ein professionelles Feedback“, sagt Dipl.-Ök. Ralf Neise, Projektleiter des IUU und Ansprechpartner für interessierte Studenten. Studiengebühren werden vom IUU nicht erhoben, die Teilnahme wird durch die kooperierenden Partnerunternehmen finanziert. Studenten, die an Veranstaltungen über zwei Semester teilnehmen, erhalten ein qualifiziertes Zertifikat des An-Instituts der Universität Witten/Herdecke mit dem Umfang von sechs Leistungspunkten. Weitere Informationen unter https://www.iuu-uni-wh.de/studierende/

Was bedeutet Bildung? – eine Antwort auf Gabor Steingarts Frage „Was bedeutet Leben?“

Die Twitter-Nachricht der Schülerin Naina, sie sei fast 18 Jahre und habe keine Ahnung von Steuern, Miete und Versicherungen, aber sie könne eine Gedichtsanalyse in vier Sprachen schreiben, hat eine Riesendebatte um die Bildung im Deutschland losgetreten. Gabor Steingart, Herausgeber des Handelsblatts, erwidert unter der Überschrift „Was bedeutet Leben?“, sie könne froh sein, dass ihre Lehrer ihr die Steueroptimierer und Versicherungsvertreter vom Leib halten. Dichtung habe wahrscheinlich mehr zu bieten und bereichere durch Klang und Klugheit, ohne dass sie dafür Steuern zahlen müsse. In den Gedankengebäuden der Dichter lasse sich sogar mietfrei wohnen. Und Leben sei nur ein anderes Wort für unfertig sein. So gesehen, sei sie mittendrin im Leben.

Die von Naina ausgelöste Diskussion spiegelt die ganze Bildungsdebatte wieder, die sich als ein Streit um Inhalte begreift, in denen die Schüler bzw. Studenten als Personen nicht vorkommen. Es wird um unpersönliches Wissen gestritten, das der Lehrplan der Schule bzw. das Curriculum der Hochschulen beinhalten soll. Und die stetige Zunahme der Wissensbestände gerät angesichts verkürzter Schul- und Studienzeiten in wachsende Konkurrenz, ebenso wie die diese Wissensbestände vertretenden Lehrer. Jeder will das Vorkommen seines Faches sichern. Dabei wird auch um die Auswahlkriterien gerungen: je nach fachlicher Ausrichtung gilt eine unspezifische „Allgemeinbildung“, wie bei Dichtkunst oder Latein, oder eine vermeintliche „Nützlichkeit“ wie z.B. bei der Forderung nach der Einführung des Faches Wirtschaft in der Schule als Kriterium. Dieser Streit ist unlösbar. Schafft man das Analysieren von Gedichten ab und führt man das Wissen um Steuern, Mieten und Versicherungen ein, werden die Klagen nicht abnehmen – auch nicht die der Schüler.

Den streitenden Parteien ist gemein, dass in ihrem Bildungsverständnis die Schüler und Studierenden nicht als Personen sondern nur als Objekte vorkommen, die vorbestimmte Inhalte aufzunehmen und zu speichern haben. Liest man jedoch die Aussage von Naina nicht in Bezug auf die Frage, welche von ihr abstrahierten Inhalte wissenswert sind, sondern als persönliche Aussage, die sie existenziell betrifft, heißt sie: „Ich will ein erwachsener Mensch sein.“ Die Antwort von Steingart auf diese Frage wiederum lautet: „Sei froh, dass die Lehrer Dich als Kind vor dem Erwachsensein schützen! Die unbeschwerte Kindheit ist die bereicherndste Zeit!“ Diese Antwort ist paternalistisch und entmündigt die, um deren Entwicklung zur Mündigkeit es geht. Sie behindert die Bildung von Selbstständigkeit und Selbstverantwortung.

Das Problem unseres Bildungssystems ist, dass im Streit um die Bestimmung von unpersönlichen Inhalten die subjektive Bildung, die persönliche Bezugnahme auf die, um die es geht, und die Auseinandersetzung mit ihrer menschlichen Entwicklung, verloren gegangen ist. Wir sind, wie Bastian Balthasar Bux in der unendlichen Geschichte von Michael Ende, im Reich der vom Leben abgelösten, fantastischen Gedanken angekommen, in dem die Erinnerung an das Menschsein verloren geht. Bastian Balthasar Bux kommt schließlich in das Änderhaus der Dame Aiuóla, die ihm seine eigene Geschichte erzählt, und in dem er anfängt, auf seine persönlichen Erfahrungen und sich selbst Bezug zu nehmen. Abstraktes Wissen zu lernen ist die notwendige, Reflexion und Selbst-Bezugnahme sind die hinreichenden Bedingungen menschlicher Bildung. Wir brauchen mehr Änderhäuser in Deutschland!